Über mich

WAS?

Viehwerk steht für die Herstellung von fremdartigen und humorvollen Tierplastiken. Durch die Kombination von unterschiedlichen Materialien, Farben und Formgebungen wird einmaliges Vieh geschaffen. So wird aus einem Spülschwamm ein Schaf, aus einem Motorradtank ein Geier oder aus einem Feilenheft ein Dackel.  Die ehemaligen Alltagsgegenstände erfahren durch den ästhetischen Bedeutungswandel neue Aufmerksamkeit und ermöglichen es den Betrachtern bekannte Dinge aus anderer Perspektive wahrzunnehmen.

WIE?

Die Fundorte für das Ausgangsmaterial sind sowohl Schrottplätze und Bauernhöfe, als auch in der Natur selbst. Bei der Auswahl faszinieren Alltagsgegenstände, die einerseits durch ihre Abnutzung etwas über ihre bisherige Verwendung verraten und andererseits durch ihre funktionale
Gestaltung gut für das Schaffen von karikativen Tierwesen geeignet sind.  Die Form des Fundstücks bildet die Grundlage beim Entstehungsprozess. Die Verbindungsart der Bauteile ist situationsabhängig und erfolgt mittels Steck-,Kleb-, Schraub- oder
Schweißverbindungen. Die Oberfläche wird häufig im Ursprung belassen. Rost, Löcher und Macken, sind dabei das Salz in der Suppe.

WER?

"Da ich neben der Kunst, durch meinen beruflichen Werdegang, auch eine Affinität zum Handwerk habe, fällt mir die Umsetzung meist nicht schwer. Inspirierend finde ich dabei vor allem alte Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände, denen man eine Geschichte ansehen kann, wie z.B. der wohlgeformte und signierte Hobel eines Tischlers, der über Jahrzehnte instensiv genutzt wurde, oder der gedrechselte Fuß eines unbeachteten Nähmaschinentisches. Was mir an meiner Arbeit besonders gefällt ist die Wertschätzung des Alten und das mich stets überraschende Endergebnis, obwohl ich den Entstehungsprozess ja selber initiiert und gestaltet habe." Moritz Echterhoff

Qualifikation: Konstruktionsmechaniker / Gestalter im Handwerk / Metallbaumeister / Projektgestalter / Fachhochschulabschluss (BA)

Lieblingsstücke